Wer in den nächsten Wochen im Frankfurter Westen einen ungewohnten Geruch wahrnimmt, muss sich keine Sorgen machen: Infraserv Höchst führt an der Klärschlammverbrennungsanlage im Industriepark Höchst Revisionsarbeiten durch.
Was bei der Revision passiert
Die Arbeiten laufen von Freitag, 23. Oktober, bis Mittwoch, 11. November. Normalerweise wird die Abluft aus der Halle, in der die Klärschlämme umgeschlagen und durchmischt werden, direkt in die Verbrennung geleitet. Während der Revision geht das nicht – die Abluft wird stattdessen über einen Kamin abgeführt.
Je nach Wetterlage können deshalb Gerüche im direkten Umfeld der Anlage auftreten. Welche Wohngebiete konkret betroffen sein könnten, nennt der Betreiber nicht [prüfen, ob auch Sossenheim/Nied betroffen sein kann]. Infraserv entschuldigt sich vorab bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für mögliche Belästigungen.
Wozu die Anlage dient
In der Anlage werden Klärschlämme aus der Abwasserreinigung des Standorts thermisch verwertet. Die dabei entstehende Wärme wird in die Versorgungsnetze des Industrieparks eingespeist und ersetzt so einen Teil fossiler Energieträger.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zeitraum: 23. Oktober bis 11. November
- Anlage: Klärschlammverbrennung im Industriepark Höchst (Betreiber Infraserv Höchst)
- Mögliche Folge: wetterabhängig Gerüche im näheren Umfeld